Unentschuldigte Fehlzeiten können nicht im Nachhinein mit Urlaub verrechnet werden


Entscheidung des LAG Rheinland-Pfalz vom 22.09.2016, Az.: 2 Sa 29/16

Aus dem Urteil:

„…. Urlaubsgewährung ist die Befreiung von der Arbeitspflicht für einen bestimmten zukünftigen Zeitraum. Selbst wenn man zugunsten des Beklagten unterstellt, dass die Klägerin vier Tage unentschuldigt gefehlt hat, ändert dies nichts daran, dass der Beklagte nicht berechtigt ist, die Fehlzeit nachträglich als gewährten Erholungsurlaub zu behandeln und von der Urlaubsabgeltung abzuziehen (vgl. BAG vom 25.10.1994, 9 AZR 339/93 , Rz. 15, NZA 1995, 591;vgl. hierzu auch Erfurter Kommentar zum Arbeitsrecht 16. Aufl. § 7 BUrlG Rn. 9).“

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Eingeordnet unter Individualarbeitsrecht, Urlaub

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