Sturz bei Firmenlauf ist ein Arbeitsunfall


Der Sturz bei einem Firmenlauf (Streckenlänge 6 km) der Arbeitgeberin ist als Arbeitsunfall anzuerkennen. Das gilt auch, wenn nicht alle Beschäftigten an dem Lauf teilnehmen. Eine Mindestbeteiligungsquote existiert nicht. Die Unternehmensführung hatte hier zur Teilnahme an dem Lauf aufgefordert und auch die Kosten für die Veranstaltung getragen. Ein einem Flyer wurde darauf hingeweisen, dass die Veranstaltung der Teambildung und der Unternehmensidentifikation diene und ein sportlicher Wettkampf nicht im Vordergrund stehe.

 

Sozialgericht Detmold vom 19.03.2015, Az.:  S 1 U 99/14

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Eingeordnet unter Sozialrecht

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