Sturz beim Verlassen der eigenen Wohnung kann Dienstunfall sein


Der durch den Sturz eines Beamten beim Verlassen der Wohnung auf dem Weg zum Dienst erfolgte Achillessehnenriss kann einen Dienstunfall darstellen. Altersbedingte und -typische Veränderungen der Achillessehne schließen im Falle eines Risses einen Dienstunfall nicht aus. Demgegenüber ist der mit dem Achillessehnenruptur verbundene Körperschaden dem individuellen Lebensschicksal des Beamten und damit seinem Risikobereich zuzurechnen, wenn die schadhafte Sehne jederzeit auch außerhalb des Dienstes bei einer im Alltag vorkommenden Belastung hätte reißen können.

OVG Nordrhein-Westfalen, 24.08.2015, 1 A 1067/14

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Eingeordnet unter Sozialrecht

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