Spesenbetrug eines Verkaufsleiters rechtfertigt außerordentliche Kündigung


Hat ein leitender Angestellter (hier: Verkaufsleiter) den auf seine Lebensgefährtin anfallenden Anteil einer beruflichen Übernachtung zu Unrecht gegenüber dem Arbeitgeber im Rahmen seiner Reisekostenabrechnung abgerechnet und auch tatsächlich erhalten, liegt ein Spesenbetrug vor. Eine solche vermögensrechtliche Straftat des Arbeitnehmers zum Nachteil des Arbeitgebers stellt grundsätzlich einen Grund für eine außerordentliche Kündigung dar. Dies gilt insbesondere bei Arbeitnehmern in einer leitenden Position und Vertrauensstellung.

Urteil des LAG Rheinland-Pfalz vom 14.03.2013, Az.: 5 Sa 385/12

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Eingeordnet unter Fristlose Kündigung, Individualarbeitsrecht

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