Eingegliederte Arbeitnehmer anderer Firmen sind bei Berechnung der Arbeitnehmer im Sinne des KSchG zu berücksichtigen


Bei der Berechnung der regelmäßig beschäftigten Arbeitnehmer im Sinne des Kündigungsschutzgesetzes sind die Arbeitnehmer anderer Firmen zu berücksichtigen, wenn sie in die betriebliche Organisation eingegliedert sind und die Arbeitsleistung für den Betrieb wie von eigenen Arbeitnehmern erbracht wird. Bei einer derart engen Verflechtung der Aufgaben und der Einbindung der Mitarbeiter sind diese Mitarbeiter dem Betrieb des Arbeitgebers als “ in der Regel“ beschäftigte Mitarbeiter zuzuordnen. Bei Geltendmachung von Überstunden eines Prokuristen und Projektmanagers muss der Arbeitnehmer vortragen, an welchen Tagen er welche Tätigkeiten im Rahmen der von ihm behaupteten Überstunden erbracht hat.

Urteil des ArbG Kiel vom 14.02.2013, Az.: 5 Ca 1384 c/12

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