Verstoß gegen Diskriminierungsverbot möglich, wenn befristet Beschäftigte von einer Treueprämie ausgenommen sind


Nach dem TzBfG darf ein befristet beschäftigter Arbeitnehmer wegen der Befristung des Arbeitsverhältnisses nicht schlechter behandelt werden als ein vergleichbarer unbefristet beschäftigter Arbeitnehmer, es sei denn, dass sachliche Gründe eine unterschiedliche Behandlung rechtfertigen. Dieses Diskriminierungsverbot verbietet es, befristet Beschäftigte von einer Treueprämie auszunehmen, die in einem Sozialplan dafür ausgelobt wird, dass die Arbeitnehmer bis zum Eintritt der Betriebsänderung in ihren Arbeitsverhältnisse verbleiben und diese nicht vorzeitig kündigen.

 

LAG Baden-Württemberg, 07.12.2012 – 12 Sa 119/12

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Eingeordnet unter Individualarbeitsrecht, Teilzeit

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