Konkurrenztätigkeit im bestehenden Arbeitsverhältnis kann zur fristlosen Kündigung führen


Das Hessisches LAG, hat am 28.01.2013, Az.: 16 Sa 593/12, entscheiden, dass ein Arbeitnehmer  im Marktbereich seines Arbeitgebers Dienste und Leistungen nicht anbieten darf. Wer als Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber dennoch unerlaubt Konkurrenz macht, kann fristlos gekündigt werden.

Durch die Konkurrenztätigkeit verletzt der Arbeitnehmer seine arbeitsvertraglichen Pflichten in massiver Weise. Dem Arbeitgeber soll dieser Bereich uneingeschränkt und ohne die Gefahr nachteiliger Beeinflussung durch die eigenen Arbeitnehmer offenstehen.

 

Dieser Fall unterscheidet sich von einem nachvertraglichen Wettbewerbsverbot, welches ausdrücklich vereinbart werden muss und nicht kraft Gesetz bereits besteht.

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Eingeordnet unter Fristlose Kündigung, Individualarbeitsrecht, Wettbewerbsverbot

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